Was ist eine OGS?

Seit Beginn des Schuljahres 2006/2007 endet das schulische Leben in der Städtischen Gemeinschaftsgrundschule Hand nicht mehr für alle Kinder nach der 6. Stunde. Für 96 Kinder begann nach Unterrichtschluss die Betreuung in der offenen Ganztagsschule, unserem Schulkinderhaus. Mitlerweile betreuen wir 184 Kinder.

Die Räumlichkeiten für die Ganztagsbetreuung sind im Sommer 2006 durch einen Umbau des bisherigen Schulkinderhauses und der Räumlichkeiten der Schule im Untergeschoss entstanden.

Das Betreungs-Team der Kinder setzt sich aus sozialpädagogischen Fachkräften, geeigneten Honorarkräften und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus anderen Fachbereichen zusammen.

Träger dieses Angebotes und somit Kooperationspartner von Stadt und Schule ist der Förderverein der GGS Hand. Nach gemeinsamen Vorstellungen verzahnen sich in der OGA eine fachliche qualifizierte Betreuung im Anschluss an den Unterricht mit einem musischen, kreativen Angebot. Ergänzt wird dieses Angebot aus anderen Bereichen, z.B. Sport, Bildung und Bewegung.

Durch die Zusammenarbeit von Schule, Kinder- und Jugendhilfe sowie anderen außerschulischen Trägern, soll die offene Ganzagsschule ein neues Verständnis von Schule entwickeln. Hier entsteht eine neue Lernkultur zur besseren Förderung der Schülerinnen und Schüler. Dabei sollen nicht nur die kognitiven, sondern auch die sozialen, emotionalen und ästhetischen Kräfte und Fähigkeiten der Kinder angeregt und gefördert werden. Demnach liegen den Zielen der OGS Hand drei zentrale Kompetenzen eines Kindes zugrunde, welche die Basis für unser pädagogisches Handeln sind: Ich-Kompetenz, Sozialkompetenz und Sachkompetenz. Für eine altersangemessene Förderung in diesem Sinne findet eine Ausrichtung an den Bedürfnissen und Interessen der Kinder statt. Dieses spiegelt sich in Freizeitangeboten in Klein- und Großgruppen wider (z.B. Spiel- und Sportangebote, Umgang / Gestalten mit verschiedenen Materialien).

Die Eltern und das Schulkinderhaus Hand gehen einer gemeinsamen Erziehungsaufgabe nach, bei der gegenseitige Anerkennung und ein regelmäßiger Austausch notwendig sind. Zu den Formen der Zusammenarbeit gehören z.B. Aufnahmegespräche, Elternabende mit unterschiedlichen Inhalten und gemeinsame Feste.